Gebete aus Anlass der Corona-Pandemie

Betende Hände auf einer Bibel
Bildrechte: Patrick Fore / Unsplash

Wenn das äußere Leben immer mehr Beschränkungen auferlegt bekommt, die Kontakte mit anderen nur sehr eingeschränkt möglich sind und sich in uns viele Fragen und Ängste bewegen, lasst uns diese Zeit zu einer Zeit des Gebets machen.

Hier finden sich ein paar Gebete, die Anregungen dafür sein können.


Ungewissheit und Angst erfüllen in diesen Tagen unsere Gedanken.
Wir sind in Sorge.
Wir sorgen uns um unsere Lieben.
Wir vertrauen sie deiner Fürsorge an.
Behüte und bewahre sie.
Wir sorgen uns um das Zusammenleben in unserem Land.
Wir schauen auf das, was kommen wird.
Wir sind hilflos.
Der Corona-Virus bedroht die Schwachen.
Wir vertrauen die Kranken deiner Fürsorge an.
Behüte und bewahre sie.

Wir bitten für die Sterbenden –
behüte sie und erbarme dich.
Wir bitten für die Jungen –
behüte sie und erbarme dich.
Wir danken dir für alle, 
die in Krankenhäusern und Laboren arbeiten.
Wir danken dir für alle,
die Kranke pflegen,
Eingeschlossene versorgen 
und sich um das Wohl aller mühen.
Behüte und leite sie.
Du bist unsere Hilfe und Stärke.
Behüte uns, bewahre uns und
erbarme dich.

Amen.

© VELKD


Beten wir für alle Menschen, die am Corona-Virus erkrankt sind,
für alle, die Angst haben vor einer Infektion,
für alle, die sich nicht frei bewegen können,
für die Ärztinnen und Pfleger, die sich um die Kranken kümmern,
für die Forschenden, die nach Schutz und Heilmitteln suchen,
dass Gott unserer Welt in dieser Krise seinen Segen erhalte.

(Stilles Gebet)

Allmächtiger Gott, du bist uns Zuflucht und Stärke,
viele Generationen vor uns haben dich als mächtig erfahren,
als Helfer in allen Nöten.
Steh allen bei, die von dieser Krise betroffen sind,
und stärke in uns den Glauben, dass du dich um jede und jeden von uns sorgst.
Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.

Amen.

© Martin Conrad, Liturgisches Institut der deutschsprachigen Schweiz.